© 2018 Maximilian Oberhauser/Sabine Oberhauser

THERAPIEHUNDE-AUSBILDUNG

Neben den angebotenen Therapie bieten wir auch die Möglichkeit einer
Therapiehundeausbildung an. Dabei stehen für uns der Respekt und die Achtung von Mensch und Tier im Vordergrund. Alle Begegnungen und Interaktionen beruhen auf Freiwilligkeit von Mensch und Tier.
Würde und Achtung stehen im Mittelpunkt unseres Tuns. Diesem Ziel wollen wir durch eine professionelle, den Tierbedürfnissen angepasste, auf dem neuesten Stand der Verhaltenskunde basierenden Ausbildung entsprechen.
Zur Ausbildung zugelassen werden nur Mensch-Hund-Teams, die zuvor einen Eignungstest positiv absolviert haben. Voraussetzung dafür ist ein Mindestalter des Hundes von 18 Monaten. Der Hundeführer muss volljährig sein. Ein gewisser Grundgehorsam des Hundes,
der beim Eignungstest auch überprüft wird, muss gegeben sein. Bei Bedarf können
Vorbereitungsstunden für den Eignungstest absolviert werden.
Die Abschlussprüfung sowie die jährlichen Nachkontrollen werden durch die staatlich beauftragte Prüfstelle für Therapiebegleithunde „Messerli Forschungsstelle“ vorgenommen.
Die Ausbildung erfolgt nach den neusten kynologischen Richtlinien und einem ethischen Kodex, den einzuhalten sich jedes Mitglied zu Beginn der Ausbildung schriftlich verpflichtet.
Im Einsatz ist es uns sehr wichtig, das Wohl des Tieres in den Vordergrund zu stellen. Dafür ist es wichtig, genau über die Bedürfnisse des Tieres Bescheid zu wissen. Das bedeutet den Einsatz entsprechend zu gestalten und eine Überforderung des Tieres zu vermeiden, eventuell den Einsatz auch zu unterbrechen.  Zur staatlichen Prüfung werden nur Teams zugelassen, die
zuvor eine vereinsinterne Prüfung positiv abgeschlossen haben.
Eignungstest sowie vereinsinterne Abschlussprüfung werden von mir gemeinsam mit einer Tierärztin abgenommen.
Im Mittelpunkt der Arbeit des Therapiehundeteams steht die Liebe zum Menschen. Unsere Hunde sind oft „Brückenbauer“ und Eisbrecher, die durch ihre Empathie kleine und große Wunder vollbringen.
Wir suchen daher für unsere Ausbildung Menschen, die Freude daran haben mit anderen Menschen zu interagieren und ihnen respektvoll gegenüber treten. Die bereit sind, sich im Rahmen ihrer Arbeit weiterzubilden und auf dem neusten Stand der Erkenntnisse zu bleiben.

Menschen, für die das Wohl des Menschen, aber auch ihres vierbeinigen Teampartners an erster Stelle steht. Menschen die eine ausgeglichene Psyche haben und auch in Krisensituationen ruhig und strukturiert handeln können. Menschen, die sowohl bereit sind, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, als auch in Seniorenheimen ein Lächeln auf die Gesichter der Bewohner zu zaubern.
Wir suchen Hunde, die Freude an der Interaktion mit Menschen haben, die nicht ängstlich oder aggressiv sind und die auch keine Scheu vor glatten Böden oder ungewohnten Situationen haben. Der Hund muss gut sozialisiert sein und auch mit Artgenossen gut auskommen.
Die Hunde müssen schmerzfrei sein. Eine jährliche Impfung sowie eine regelmäßige Entwurmung sind Voraussetzungen, ebenso wie eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Millionen Euro.
Alle Kursteilnehmer müssen vor Beginn der Ausbildung oder bis spätestens ein Monat danach an zwei Hospitationen teilgenommen haben. Dabei wird ein Therapiehundeteam bei einem Einsatz begleitet (ohne eigenen Hund)

ABLAUF DER AUSBILDUNG

Alle Kursteilnehmer müssen vor Beginn der Ausbildung oder bis spätesten ein Monat danach an zwei Hospitationen teilgenommen haben. Dabei wird ein Therapiehundeteam bei einem Einsatz begleitet (ohne eigenen Hund)

Pflichtlektüre:

Stress bei Hunden (Martina Nagel, Clarissa Reinhardt)
Animal Learn Verlag


Co-Pädagoge Hund (Dr. Konstanze Jablonowski) Kohl Verlag


Calming Signals, Beschwichtigungssignale der Hunde (T. Rugaas) Animal Learn Verlag

Die theoretische Ausbildung wird in Form von Seminaren absolviert. Die genauen Termine werden noch bekanntgegeben.

Inhalte sind:

Hygiene und Geriatrie
Sonderpädagogik

Stress beim Hund
Psychologie
Erste Hilfe beim Hund
Ethik und Tierschutz
Einsatzmanagement
Rechtliche Grundlagen
Außerdem wird es 2 Pflichtworkshops zum Thema: Wie gestalte ich meinen Einsatz?
geben.
Die praktische Ausbildung wird an jeweils einem Abend pro Woche erfolgen und mindestens 15 Einheiten umfassen. Je nachdem, wie die Lernfortschritte sind, müssen eventuell vor Prüfungsantritt Zusatztermine absolviert werden.
Außerdem ist das Absolvieren von acht begleiteten Einsätzen in verschiedenen Institutionen verpflichtend. Dabei wird ein Praxisanleiter den Einsatz überwachen und im Anschluss ein Feedback geben.

KOSTEN DER AUSBILDUNG

Die Ausbildungskosten betragen: 600€ plus Mwst.
Zahlbar in zwei Raten

EIGNUNGSTEST

17.11.2019 9 Uhr
Kosten: 20€
Anmeldung erforderlich
Siehe Kontaktformular